manuelle Therapien

  • Medizinische Gesundheitsmassage

Mit gezielten Hangriffen und Massagetechniken wird das Gewebe gelockert. Dies bewirkt eine lokale Steigerung der Durchblutung und somit eine Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe. Die durch die Verspannung angelagerten Abfallprodukte des Stoffwechsels können so besser abtransportiert werden. Zur Ergänzung der klassischen Massage können Schröpfgläser angewendet werden (Schröpfmassage). Der Vorteil dieser Technik ist, dass die Durchblutung und somit der Abtransport der Schlacken zusätzlich gesteigert wird.

 

  • Lymphdrainage

Durch eine spezielle und sanfte Grifftechnik kann am liegenden Menschen die Motorik der Lymphgefässe angeregt werden. Damit wird der Abtransport überschüssiger Gewebsflüssigkeit (sichtbar als Schwellung = Oedem) erleichtert.  Diese Entstauungstherapie wird gerne nach Operationen (z.B. nach Entfernung von Lymphknoten bei Tumorbehandungen) auch zur besseren Abheilung von Narben verwendet oder auch zur Entlastung und Entgiftungs des Körpers, zur Unterstützung des Immunsystems oder einfach um das Nerbensystem zu beruhigen. 

 

  • Fussreflexzonentherapie

Die Fussreflexzonentherapie  basiert auf dem Wissen, dass sich am Fusse der ganze Mensch wiederspiegelt bzw. reflektiert. Feine Impulse üben eine harmonisierende Wirkung auf Organe und Gewebefunktionen aus und aktivieren die Selbstheilungskräfte.

 

  • Bindegewebstherapie

Bei der Bindegewebstherapie wird durch das Lösen der Faszien und das Trennen von Haut und Muskulatur eine starke Durchblutungssteigerung erzielt und dadurch der Ausgleich der Gewebeelastizität gewährleistet. Resultat ist eine Verbesserung der Gelenks und Muskelfunktion bei Störungen mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sowie die vegetative Harmonisierung

 

  • Moorpackungen

Neben Mineralien und Kräutern ist das Naturheilmittel Moor als eines der ältesten Heilmittel bekannt. Schon im 19. Jahrhundert wurde es als „Wunderwaffe“ gegen verschiedenste gesundheitliche Probleme eingesetzt.

- chronisch rheumatische Erkrankungen des Bewegungsapparates zB bei Morbus Bechterew

- degenerative Gelenkserkrankungen z.B.: Arthrose

- chronische Erkrankungen Innerer Organe z.B.: bei Weichteilrheuma

- Folgezustände nach: Prellungen, Luxationen, Poliomyelitis

- Allgemeine Schmerzzustände wie Kopfschmerzen, PMS oder Menstruationsbeschwerden